Freitag, 17. Juni 2016

Schafgarbe - Achillea millefolium

Heil der Welt, Augenbraue der Venus, Frauenkraut, Wundkraut, Blutstillkraut, Soldatenkraut, Feldkraut


Familie:
Korbblütler (Asteraceae)
Planeten:
Mond, Venus
Element:
Wasser
Duft:  
feinwürzig-leicht
Botschaft:
Komm mit mir in Deine Mitte
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Azulen, Eukalyptol, Flavonoide, Bitterstoffe, ätherisches Öl, antibiotische Substanzen
Verwendung:          
Kraut und Blüten
Vorkommen:
Wiesen, Weiden, Halbtrockenrasen in weiten Teilen der Erde - Kosmopolit
Ernte:
zarte Blätter im Frühjahr, während der Blüte ganze Stengel mit Blüte und Blättern (20 – 30 cm)
  
Anwendung beim Räuchern zum/für
Stärkung der eingenen Mitte
Innere Weisheit
Förderung des Traumbewusstseins
Schutz vor negativen Einflüssen
Sanfte Heilung alter seelischer Wunden
Ausgeglichenheit, Harmonie
Ruhe
Visionssuche

Der Name Schafgarbe bedeutet Schafgesundmacher ( das Wort Garbe leitet sich vom althochdeutschen garwe ab = Gesundmacher).


Sie war Heilmittel bei Mutterschafen, die zu wenig oder gar keine Milch gaben. Überhaupt ist beobachtet worden das kranke oder verletzte Schafe sich mit der Schafgarbe heilen. Und nicht nur den Schafen half die Pflanze, auch die Hirten selbst stärkten sich mit ihr.

"Millefolium" im botanischen Namen heißt so viel wie "Tausend Blättchen". Dies aufgrund der vielen feinen gefiederten Blätter. Auch Augenbraue der Venus wird sie wegen dieser vielen feinen gefiederten Blätter, die Augenbrauen gleichen genannt. 

Diese tausend kleinen Blättchen sollten den Teufel dazu verleiten, seiner Zähllust zu verfallen. Durch das Zählen bzw. häufige Verzählen war er so beschäftigt, dass er darüber sein eigentliches schlechtes Vorhaben vergaß.

Der Gattungsname Achillea leitet sich von Achilles ab. Dieser entstammt der griechischen Mythologie und wurde bei der Schlacht um Troja verletzt
Er heilte sich mit der Schafgarbe, daher auch die Bezeichnung Wundkraut.

Eine andere Überlieferung berichtet davon das die Liebesgöttin Venus/Aphrodite Achilles die Schafgarbe auf die Wunde gelegt haben soll.

Die Bezeichung Feldkraut, Blutstillkraut und Soldatenkraut geht ebenfalls auf die blutstillende Wirkung ein, die sich Soldaten vielerorts zu Nutze gemacht haben.





Im Garten der Venus - I


Die Schönste im olympischen Götterhimmel ist Venus/Aphrodite,
die Göttin der Liebe. Ihr sind vor allem Kräuter geweiht, die die Lust und die Lebensfreude steigern, die harmonisieren und die Mitte stärken.
Astrologisch ist ihr Einfluß mild und wohltätig.

Quelle Textauszug oberhalb "Die Schönste....: Rippe, Olaf: Planeten Mond, Venus, Saturn:
http://www.narur-naturans.de/artikel/pdf/pflanze_und_ihre_kosmischen_ heilkraefte.pdf

Im Bild zu sehen sind Schafgarbe auch Augenbraue der Venus genannt, aufgrund der feinfiedrigen Blätter, die die Wahrnehmung verbessern sollen.(Blütenfarbe weiß im Vordergrund, Blättchen gefiedert gut erkennbar) Rosafarbend darunter Thymian blühend und links im Bild die nierenförmigen Blätter der Gundelrebe.

Drei starke Heilpflanzen die hauptsächlich der Venus zugehören und hier wunderbar in meinem Kräuter Beet vereint sind. Informationen darüber gibt es unter Einzelbeschreibungen der Pflanzen. Ausser von der Gundelrebe, die folgt noch.

Nur soviel zu ihr:
Die Blätter der Gundelrebe sind nierenförmig geformt. Dies war in frühen Zeiten ein Hinweis darauf, dass solche Pflanzen einen Bezug zu den Nieren haben. Und tatsächlich enthält die Gundelrebe Gerbstoffe, die zusammenziehende Wirkung haben und Blase und Niere anregen. Gleichzeitig ist die Gundelrebe auch ein Mittel zur Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper, hat also entgiftende Wirkung aufgrund ihrer Bitterstoffe, die die Leber unterstützten.

Als Räucherpflanze können wir sie nutzen, um Bewegung in Erstarrtes zu bringen, die Lebensfreude allgemein zu stärken und Vitale Impulse zu erhalten. Ähnliche Wirkung als Räucherpflanzen haben auch Giersch und Brennnessel.

Geerntet wird die Gundelrebe in der Blütezeit von April-Juni.

Montag, 6. Juni 2016

Eisenkraut - Verbena officinalis


Altarfegerkraut, Tränen der Isis, Druidenkraut, Traumkraut, Wahrsagekraut, Wunschkraut, Diplomaten- und Gesandtenkraut



Familie:
Gattung:
Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)
Verbenen
Element:
Feuer
Planet
Jupiter, Mars und Venus
Duft: 
würzig-herb
Botschaft:
Ich gebe Dir Struktur und Klarheit
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe,
ätherische Öle, Schleimstoffe u. a.
Verwendung:
Ganzes Kraut (Stengel, Blätter, Blüten)
Vorkommen:
weltweit in gemäßigten Gebieten
Ernte:
das ganze Kraut während der Blüte
Zitronenverbene
Aloysia citrodora gehört ebenfalls zur Familie der Eisenkrautgewächse aber sie unterscheidet sich durch die Gattung
Zitronenverbene: Gattung Aloysia
Eisenkraut: Gattung Verbenen

Anwendung beim Räuchern zum/zur
zur inneren Aufrichtung
zur Nervenstärkung
zum Linderung von Ängsten
begleitend bei leichten Depressionen
für bzw. vor Verhandlungen, vor Bewerbungsgesprächen, vor Prüfungen
stärkt diplomatische Fähigkeiten
unterstützt das Wirken göttlicher Gerechtigkeit
zur Anwendung nach Streit oder Unrecht
unterstützt Ritualarbeit
Schutz vor negativen Energien
verbessert die Traumwahrnehmung
Schutz vor Alpträumen

Der Name des Eisenkrautes geht auf das altkeltische Wort “ferfain” zurück. “Fer” bedeutet Besen oder Feger und “fain” Stein. Damit wird angedeutet, dass es das Altarfegerkraut war. Die steinernen Altäre der Blitz- und Donnergötter wurden mit Eisenkrautwedeln gereinigt und geweiht. Die Römer weihten ihre Jupiteraltäre mit den Eisenkrautwedeln. Jupiter ist der Patron der Schmiede, die das Eisenerz mit Feuerglut und Hammerschlägen bearbeiteten.

„Tränen der Isis“ heisst es, weil es im alten Ägypten zur Ehren der Göttin Isis eingesetzt wurde bei Feierlichkeiten und Zeremonien.

Die Bezeichnung Druidenkraut zeigt das hohe Ansehen bei den keltischen Druiden auf.
Die Druiden hatten ähnlich magische Sammelrituale für das Eisenkraut wie für die Mistel. Beide gelten als magische Pflanzen. Eisenkraut oder Druidenkraut wurde zum Schutz vor negativen Einflüssen, zur Förderung der Inspiration und zum Wahrsagen genutzt. Es verbessert die Traumwahrnehmung und schütz vor Alpträumen. Deshalb heisst es auch Traum- und Wahrsagekraut.

Eisenkraut ist aber auch ein Diplomaten- und Gesandtenkraut. In der klassischen Antike hießen Römische Gesandte Verbenaria. Sie sollten immer Eisenkraut (Verbena) bei sich tragen um Verhandlungen zu einem guten Ausgang zu führen oder um Friedensverträge damit zu berühren.
Man vermutet, dass das Eisenkraut in Schmiederitualen zum Härten der Waffen mit einbezogen wurde. Eisenkraut selbst enthält aber kein Eisen, auch wenn der Name darauf schließen lässt.

Mittelalterliche Ritter trugen das Eisenkraut als Schutzamulett um sich vor Hieb- und Stichwunden zu schützen. Es verleiht Mut und soll den Ritter wie eine zusätzliche unsichtbare Rüstung schützen.

Eisenkraut wird in der Magie auch für Wunsch- und Liebeszauber verwendet.

Freitag, 13. Mai 2016

Löwenzahn - Taraxacum officinale


Löwenzahn
Taraxacum officinale
Volkstümliche Namen Auswahl (bis 500 Namen sind überliefert):
Augenwurz, Bettpisser, Butterblume, Franzosensalat, Pusteblume, Maiblume, Kuhblume, Lichtbloom, Sonnenwurzel, Wilde Zichorie
Familie:
Korbblütler
Element:
Luft
Duft:  
Krautig-herb
Planet:
Jupiter, Sonne, Mond
Botschaft:
Ich helfe Dir Deine Wahrnehmung für Glücksmomente zu verbessern
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Cholin, Inulin, Flavonoide, Phytosterole, Mineralstoffe darunter Kalium, Natrium und Kalzium, Vitamine A, B, C, D, E
Verwendung:
Blätter, Blüten und Wurzeln
Ernte:
Blätter, Blüten im Frühjahr
Wurzeln Frühjahr bis Herbst
Vorkommen:
Europa, Asien, nördliche Erdhalbkugel, teilweise auch südliche Erdhalbkugel
Übersicht:
1. Die Anwendung beim Räuchern
2. Die Herkunft des Namen und Geschichte
3. Die Verwendung in der Wildkräuterküche
4. Die Verwendung im Ayurveda
5. Die Verwendung in der Naturheilkunde
6. Rezepte

1. Anwendung zur/zum Räuchern für:
Reinigung
Segnung, Anziehung guter lichter Kräfte
Förderung der feinstofflichen Wahrnehmung
Anziehen von Glück und Erfolg
Wunscherfüllung
Lebensfreude stärkend
Zentrierung
Unterstützt Meditation
Kann Zeit „anhalten“ Jgibt das Gefühl mit der Zeit die da ist auszukommen, bringt rasende Zeit zur Ruhe
Ahnenkontakt
Allerheiligen Ritualarbeit
Starke Schutzpflanze
2. Die Herkunft des Namens
Der Name Löwenzahn bezieht sich auf die grob gesägten Blätter die an Löwenzähne erinnern. Sein lateinischer Name geht auf "tarakshaqum" aus dem Persischen Raum zurück und bedeutet: „Bitteres Kraut das auf dem Markt verkauft wird“.

Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei ihren schamanischen Ritualen.

In der Nacht vor Allerheiligen (Samhain) (Halloween) gehört Löwenzahn zum sogenannten "Samhain-Ritual" mit Weissagungen und Totenbeschwörungen.
Er diente hier auch zum Schutz vor unerwünschten Wesenheiten.

Mit Löwenzahnräucherungen können wir auch in Kontakt mit unseren Ahnen treten schöne Erinnerungen nochmal erleben und im aufsteigenden Rauch loslassen
zur Trauerarbeit und Schmerzbewältigung.

Löwenzahn untersteht dem Planeten Jupiter. Dies zeigt sich an seinem bitteren Geschmack und der Farbe gelb. Dies zeichnet ihn vor allen Dingen als Leberheilpflanze aus. Die Farbe gelb und die Fähigkeit auch an trockenen Stellen in voller Sonne auszukommen unterstellen ihn aber aber auch der Sonne und der Mond zeigt sich in dem hohlen Stengel, der weißen Milchsaft enthält. 

Der Planet Jupiter steht für inneres Wachstum, für Weisheit und für die Fähigkeit philosopische Einsichten zu erlangen. Er hilft uns zu erkennen, was gut und richtig für uns ist und wenn wir damit im Einklang leben, empfinden wir Glück.

Pflanzen des Jupiter stehen für Hoffnung, Vertrauen, Sicherheit, Geborgenheit, Grosszügigkeit und Toleranz. 

Und dies alles ist auch im Löwenzahn vereint. Wenn wir uns eine Löwenzahnwiese ansehen in voller Blüte ansehen, dann vermittelt uns das aufgrund der fröhlichen Farbe und der Fülle der Pflanzen Hoffnung. 

Löwenzahn kommt sowohl mit guten als auch mit schlechten Plätzen zurecht. Er kann mit allem umgehen und lässt sich nicht unterkriegen! Selbst aus Mauerritzen oder direkt auf der Strasse sprießt er noch. Und er hat so viele Samen die er weit verteilen kann, dass er sich um seine Zukunft keine Sorgen machen muss. Irgend ein Same geht auf jeden Fall auf. Er verteilt seine Samen grosszügig und hat damit Erfolg.


Wenn wir uns den Löwenzahn zu Hilfe nehmen werden uns Glück, gute Kräfte und Erfolg auf unseren Unternehmungen begleiten bzw. werden wir diese stärker anziehen.

Innerlich eingenommen stärkt er den ganzen Menschen und hat viele positive Wirkungen. 
Siehe weiter unten unter Löwenzahn in der Wildkräuter-Küche und in der Naturheilkunde.

Welch eine wunderbare Heil- und Zauberpflanze mit wahrhaft Löwenkräften. Ich bin sehr beeindruckt und froh, das es diese tolle Pflanze gibt.

Montag, 28. März 2016

Ostermontag 2016 im Wandsbecker Gehölz



Der Wetterbericht hatte für heute nichts Gutes angekündigt. Das heisst Regen und sogar Sturm. Aber erst ab Mittag. Also traue ich dem blauen Himmel und der Sonne und mache mich Vormittags auf zum Wandsbecker Gehölz. Ich möchte sehen, was denn schon wächst und was schon in mein abendliches Wildkräuterpesto wandern kann um meine österlichen Bandnudeln zu verfeinern.

Scharbockskraut am Ufer
Am AK Wandsbek steige ich aus dem Bus aus und bin sofort im Wandsbecker Gehölz. Die Wegränder werden wie erwartet vom Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)gesäumt. Das ist hier am Anfang des Weges auch noch ohne Blüten. Dann darf man die Blätter essen. Die Blätter enthalten viel Vitamin C. Weshalb es in früheren Zeiten besonders bei Skorbut, einer Vitamin-C-Mangelkrankheit eingesetzt wurde. Wenn die Blüten erscheinen wie ein Stück des Weges weiter am Bachufer ( siehe Bild) sollte man es meiden. Da es einen Stoff bildet der brennend scharf schmeckt und giftig ist. Auf dem Foto ebenfalls gut zu erkennen sind die herzförmigen, am Stielansatz stark gekerbten Blätter. Sie glänzen oft sehr stark. Diese kleine vitale Pflanze bedeckt oft grosse Flächen, die Blütezeit ist von März bis Mai.
Bärlauch; frisch und lecker
Nachdem ich ein paar Meter zurückgelegt habe, fällt mir auch schon der frische, hellgrüne Bärlauch (Allium ursinum) auf.

Ich prüfe erstmal durch reiben ob sich auch der typische Knoblauchgeruch einstellt. Denn das ist ein typisches Merkmal. Der Duft entsteht durch schwefelhaltige, ätherische Öle. Weitere Inhaltsstoffe des Bärlauch sind Senfölglykoside, Vitamin C und Mineralstoffe u. a. Eisen. Seine Wirkung ist Verdauungsfördernd, stärkend und blutbildend. Wie der Name schon vermuten lässt bringt er uns Bärenkräfte:-)
Zur Bestimmung allein sollte der Duft aber nicht genügen, da er oft in Vergesellschaftung mit nicht essbaren Pflanzen wächst. Es könnten sich evtl. auch noch die Blätter von Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen darunter befinden und dann wird es schwierig, wenn die Hand schon duftet. Zur Unterscheidung achtet man auf den Stengel. Beim Bärlauch wächst immer nur ein Blatt aus dem Stengel, beim Maiglöckchen zwei und bei der Herbstzeitlosen immer mehrere.

Als ich da so hocke, kommt eine Frau mit ihren Hunden vorbei und sagt,  dass ich mir sicher sein kann, das das Bärlauch ist. Sie wohnt dort und hat ihn schon oft gesammelt. Na wunderbar. Schnell ein Foto gemacht, ein paar Stiele geerntet und weiter gehts..... 

Buschwindröschen März 2016
...ich laufe an Mengen von blühenden Buschwindröschen, Taubnesseln und Blättern von Bachnelkenwurz vorbei, beobachte lange ein Buntspechtpaar und stehe plötzlich vor einem wunderbaren Weissdorn (Crategus), der sich mit frischem grünen Blattaustrieb schmückt aber noch ein Frucht für mein Foto aufbewahrt hat. (Beschreibung des Weissdorn ausführlich hier auf der Seite unter der Pflanze)


Weissdornfrucht mit jungem Blattaustrieb
Zum Abschluss bin ich noch mehreren Brennnesselstauden (Urtica dioica) begegnet. Von denen ich ein paar Stengelspitzen geerntet habe. Danach habe mich in der langsam verschwindenden Sonne auf den Baumstämmen ausgeruht. Die selbstgefärbten Eier haben dann gut geschmeckt:-) Gut zu wissen, dass ich diese Woche nochmal bei wahrscheinlich besserem Wetter herkommen kann. 
Lavendelfarbenes Ei auf Holzstamm






Dienstag, 15. März 2016

Weissdorn - Baum der Feen und Elfen

Crataegus monogyna (eingrifflig) / 
Crataegus laevigata (zweigrifflig)Volkstümliche Namen: Hagedorn, Heckendorn, Elfen- oder Feenbirne, Zaundorn
Familie: Gattung Kernobstgewächse innerhalb der Familie der Rosengewächse
Element: Feuer (Beeren)
Wasser (Blüten, Blätter)
Duft:
Beeren: fruchtig
Blätter und Blüten: frisch
Planet: Mars, Venus
Botschaft: Ich helfe Dir dabei, die Dinge mehr von der Herzensebene zu betrachten
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Fructose, Mineralstoffe (wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink)
Verwendung: Beeren, Blätter und Blüten
Vorkommen:
auf den Klimazonen der Nordhalbkugel,
z. B. Nordamerika ca. 200, Europa ca. 22, Deutschland ca. 3 Arten
Ernte:
Blätter und Blüten im Frühling
die reifen, roten Beeren im Frühherbst

Anwendung zur/zum Räuchern:
hebt Probleme auf die Herzensebene (Venus) löst aus zu starrer rationaler Betrachtung verbindet mit dem Elfen und Feenreich
fördert Liebe und liebevolle Beziehungen Harmonisiert (Venus, Blüten) stärkt die Nerven
schenkt Ruhe gleicht aus Schützt (Mars, Dornen)


Der Name Weissdorn weist entweder auf die weissen Blüten oder die hellere Rinde im Vergleich zum Schwarzdorn genannt Schlehe hin.
Crataegus leitet sich vom griechischen Wort „krataios“ ab, was soviel wie stark und fest bedeutet. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das besonders harte Holz des Weißdorns.

Aus diesem festen Holz schnitzten die Bauern früher ihre Spazier- und Wanderstöcke. Aber auch Spinnräder und Spindeln wurden daraus gemacht.


Als Heckendorn schützt er Höfe und Siedlungen mit einer 


dichten Hecke.

Hagedorn hat die gleiche Bedeutung. Hag bedeutet Hecke. Und diese bot 

Schutz vor wilden Tieren und Eindringlingen.

Kranke Tiere wurden in bestimmten Gegenden zur Reinigung von ihren Beschwerden durch die Hecke/den Hag getrieben. Der Überlieferung nach wurde geglaubt, dass die Hecke, die Erkrankungen festhält/übernimmt.

Weissdorn gilt als Sitz der guten Feen daher kommt der Name Feenbirne. In der keltischen Mythologie gehört er zu den heiligen Bäumen, die auch Feen beherbergen. Kinderbetten wurden gern aus diesem guten schutzbringenden Holz gefertigt.



Er ist im Frühjahr eine Bienenweide, 



im Sommer Raupenfutter für bestimmte 


teils seltene Schmetterlinge, 



im Herbst Futterstelle für Amseln und Drosseln. 



Der Weissdorn in der Küche
Die Blüten und Blätter des Weisdorn zur Blütezeit gesammelt sind eine gute Ergänzung der Wildkräuterküche

Der Weissdorn Anwendung in der Naturheilkunde:
Weißdorn stärkt das Herz, indem er die Herzkranzgefäße kraftvoller durchblutet und dafür sorgt, dass der zur Verfügung stehende Sauerstoff besser ausgenutzt wird. Aufgrund der Flavonoide ist Weißdorn auch ein Radikalfänger, er hilft bei Stress in jeder Form und sorgt für eine bessere Lebensqualität.

findet Anwendung bei:

  • Herzstärkung allgemein
  • Altersherz
  • Nervöse Herzbeschwerden
  • Liebeskummer, Herzeleid
  • Bluthochdruck
  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Wechseljahresbeschwerden

Die Wirkung ist:
  • herz- und kreislaufstärkend
  • blutdruchregulierend
  • gefäßregulierend
  • beruhigend und schlaffördernd
  • kräftigend
  • nervenheilend
  • angstauflösend
  • ödemausleitend
Gegenanzeigen: keine, Einnahme über einen längeren Zeitraum empfohlen.

Weissdorn - Baum der Feen und Elfen

Crataegus monogyna (eingrifflig) / 
Crataegus laevigata (zweigrifflig)Volkstümliche Namen: Hagedorn, Heckendorn, Elfen- oder Feenbirne, Zaundorn
Familie: Gattung Kernobstgewächse innerhalb der Familie der Rosengewächse
Element: Feuer
Duft:
Beeren: fruchtig
Blätter und Blüten: frisch
Holz: frisch
Planet: Mars und Venus
Botschaft: Ich helfe Dir dabei, die Dinge mehr von der Herzensebene zu betrachten
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Fructose, Mineralstoffe (wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink)
Verwendung: Holz, Beeren, Blätter und Blüten
Vorkommen:
auf den Klimazonen der Nordhalbkugel,
z. B. Nordamerika ca. 200, Europa ca. 22, Deutschland ca. 3 Arten
Ernte:
Blätter und Blüten im Frühling
die reifen, roten Beeren im Frühherbst
Holz möglichst früh im Jahr

Anwendung zur/zum Räuchern:
hebt Probleme auf die Herzensebene  löst aus zu starrer rationaler Betrachtung verbindet mit dem Elfen und Feenreich
fördert Liebe und liebevolle Beziehungen Harmonisiert (Venus, Blüten) stärkt die Nerven
schenkt Ruhe gleicht aus Schützt (Mars, Dornen)


Der Name Weissdorn weist entweder auf die weissen Blüten oder die hellere Rinde im Vergleich zum Schwarzdorn genannt Schlehe hin.
Crataegus leitet sich vom griechischen Wort „krataios“ ab, was soviel wie stark und fest bedeutet. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das besonders harte Holz des Weißdorns.

Aus diesem festen Holz schnitzten die Bauern früher ihre Spazier- und Wanderstöcke.

Als Heckendorn schützt er Höfe und Siedlungen mit einer dichten Hecke.
Hagedorn hat die gleiche Bedeutung. Hag bedeutet Hecke. Und diese bot Schutz vor wilden Tieren und Eindringlingen.

Kranke Tiere wurden in bestimmten Gegenden zur Reinigung von ihren Beschwerden durch die Hecke/den Hag getrieben. Der Überlieferung nach wurde geglaubt, dass die Hecke, die Erkrankungen festhält/übernimmt.

Weissdorn gilt als Sitz der guten Feen daher kommt der Name Feenbirne. In der keltischen Mythologie gehört er zu den heiligen Bäumen, die auch Feen beherbergen. Kinderbetten wurden gern aus diesem guten schutzbringenden Holz gefertigt.

Der Weissdorn in der Küche
Die Blüten und Blätter des Weisdorn zur Blütezeit gesammelt sind eine gute Ergänzung der Wildkräuterküche

Der Weissdorn Anwendung in der Naturheilkunde:
Weißdorn stärkt das Herz, indem er die Herzkranzgefäße kraftvoller durchblutet und dafür sorgt, dass der zur Verfügung stehende Sauerstoff besser ausgenutzt wird. Aufgrund der Flavonoide ist Weißdorn auch ein Radikalfänger, er hilft bei Stress in jeder Form und sorgt für eine bessere Lebensqualität.

findet Anwendung bei:

  • Herzstärkung allgemein
  • Altersherz
  • Nervöse Herzbeschwerden
  • Liebeskummer, Herzeleid
  • Bluthochdruck
  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Wechseljahresbeschwerden

Die Wirkung ist:
  • herz- und kreislaufstärkend
  • blutdruchregulierend
  • gefäßregulierend
  • beruhigend und schlaffördernd
  • kräftigend
  • nervenheilend
  • angstauflösend
  • ödemausleitend
Gegenanzeigen: keine, Einnahme über einen längeren Zeitraum empfohlen.